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Dritter Derby-Sieg für Nisse Lüneburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Montag, 03. Juni 2019 um 09:58

Nisse Lüneburg und Cordillo von Corrido - zum dritten Mal Gewinner des Deutschen Spring-Derbys in Klein Flottbek

(Foto: Kalle Frieler)

Hamburg. Das 90. Deutsche Springderby seit 1920 und gleichzeitig 3. Etappe  der BEMER Riders Tour gewann Nisse Lüneburg, der Holsteiner feierte gleichzeitig seinen dritten Derbyerfolg.

 

Zum dritten Mal nach 2012 und 2014 wurde Nisse Lüneburg (30) das Blaue Band des Siegers um das Deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek umgelegt. Im Stechen um die 30.000 Euro Siegprämie schlug der Bereiter vom Magdalenenhof in Wedel vor den Toren der Hansestadt auf Cordillo den Iren Shane Breen (24.000 €) auf Can Ya Makan um fast eine Sekunde, beide waren vor 25.000 Zuschauern fehlerfrei geblieben. Schnellste mit einem Abwurf

und damit Dritte war die Vielseitigkeits-Doppelweltmeisterin von 2014, Sandra Auffarth (Gaderkesee) auf der Stute La Vista (18.000 ). Dahinter folgten Vorjahresgewinner Matthew Sampson (Großbritannien) auf Quality Old Joker (12.000) und Benjamin Wulschner (Passin) auf Bangkok Girl (8.400).

32 Starter hatten sich auf die Reise über den 1.230 m langen Parcours mit 17  Hindernissen gemacht, die Topstars der Szene mit den Toppferden waren am Tag vorher um den Großen Preis im Rahmen der Global Champions Tour angetreten – und hatten sich danach mit wenigen Ausnahmen auf die Heimreise begeben. Seit dem 26. Juni 1920 wird das Derby immer über den gleichen Kurs ausgetragen, mit mehr oder minder natürlichen Hindernissen, die der Holsteinischen Landschaft entnommen sind. Nur drei Oxer müssen überwunden werden, und es gibt nur einen „Handwechsel“, das heißt eine Richtungsänderung, nach dem Doppel-Birkenrick als zehnter Hürde von rechts nach links. Erfunden hat das Derby der Hamburger Kaufmann und Jagdreiter Eduard F. Pulvermann, der selbst das Springen nie gewinnen konnte. Frank Rothenberger, weltbekannter Parcoursarchitekt aus dem westfälischen Bünde, in Hamburg seit über 20 Jahren Chef der Hindernislandschaft, sagt: „Eine revolutionäre Idee.“ Und weiter sagt er: „Wer bei einer Parcoursbauer-Prüfung einen solchen Plan vorlegen würde, könnte gleich wieder einpacken. Doch beim Derby in Hamburg liegt die Schwierigkeit in der Einfachheit.“

Der nun dreimalige Derby-Sieger sagte hinterher: „Als Kind träumt man davon, überhaupt einmal das Derby zu gewinnen. Beim zweiten Mal wurde die Leistung unterstrichen, und jetzt habe ich mit einem anderen Pferd gewonnen. Man nimmt das Derby inzwischen anders wahr, aber nicht weniger bedeutend. Es ist einfach toll.” Shane Breen lobte die Zuschauer: „Das deutsche Publikum ist so wundervoll, es ist wirklich unglaublich und Can Ya Makan mag diese Aufmerksamkeit wirklich gern. Ich habe schon alle Derbys geritten und war schon überall Zweiter. Ich komme wieder und gewinne in Hamburg und in Hickstead beim englischen Derby auch.“

Rundherum zufrieden war auch der Chef der Riders Tour, Paul Schockemöhle: “Wir haben guten Sport gesehen. Grundsätzlich waren alle Reiter und Pferde noch viel besser vorbereitet, als in früheren Jahren.”

In der Gesamtwertung der Riders Tour übernahm Nisse Lüneburg nach den Prüfungen in Hagen a.T.W. und Redefin die Spitze mit 22 Punkten vor Katrin Eckermann (Sassenberg) und David Will (Damme), die beide je 20 Zähler aufweisen. Als vierte Etappe folgt das “Turnier der Sieger” in Münster (1. bis 4.August).

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