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Beim deutschen CHIO um 2,8 Millionen Preisgeld ab nächsten Freitag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig/ Offz   
Montag, 08. Juli 2019 um 18:47

Aachen. Das 104. Internationale Offizielle Reit- und Fahrturnier (CHIO) von Deutschland seit 1929 beginnt in Aachen am 12. Juli und endet zehn Tage später mit dem Abschied der Nationen. In der deutschen Spring-Equipe starten erstmals wieder nach Olympia 2016 Rio de Janeiro Daniel Deußer und Christian Ahlmann.

 

Die Zahlen zum deutschen CHIO sind beeindruckend: 958 Pferde,340 Teilnehmer aus 30 Nationen, 98 Stunden Sport, 2,8 Millionen Euro Preisgeld, 42 Prüfungen, 350.000 Besucher werden zum „Weltfest des Pferdesports“ erwartet.  

Turnierdirektor Frank Kemperman stellte auf der traditionellen Pressekonferenz kurz vor dem Turnierstart nicht nur eine Reihe von Zahlen und Fakten vor, sondern wusste auch: In allen fünf Disziplinen Springen, Dressur, Vielseitigkeit, Fahren und Voltigieren sind die aktuellen Weltranglisten-Ersten sowie weitere Topreiter auf den Starterlisten zu finden. „Das Teilnehmerfeld ist in diesem Jahr herausragend“, so Kemperman.

Dem schloss sich auch Monica Theodorescu, Bundestrainerin der Dressurreiter, an. „Wir sind sehr gut aufgestellt. Wir reisen mit einem Top-Team an.“ Auch wenn die deutschen Dressurreiter beim diesjährigen CHIO Aachen die Favoritenrolle bekleiden – ein Sieg in Aachen ist laut Theodorescu keine Selbstverständlichkeit. Sie muss es wissen. Bereits als Kind lernte sie das Turnier in Aachen kennen. Denn ihre Eltern waren professionelle Reiter. Später startete sie selbst als aktive Reiterin. Mittlerweile lenkt sie als Bundestrainerin die Geschicke des deutschen Dressurkaders. „Die letzten 50 Jahre habe ich den CHIO Aachen intensiv kennengelernt. Aachen ist einfach das größte und tollste, aber auch das anspruchsvollste Turnier der Welt.“ Dementsprechend groß ist die Konkurrenz. So wird auch Großbritanniens Ausnahme-Dressurreiterin, die zweimalige Einzel-Goldmedaillengewinnerin Charlotte Dujardin, nach vielen Jahren der Abstinenz wieder in der Soers satteln lassen.

Gegen einen erneuten Sieg beim CHIO Aachen hätte auch Marcus Ehning nichts einzuwenden. Der deutsche Top-Springreiter machte im letzten Jahr mit dem Mannschaftssieg im Preis der Nationen und dem Gewinn des Großen Preises im Rahmen des Rolex Grand Slam am Schlusstag sein Doppel perfekt. Auch 2019 wird er Teil der deutschen Equipe sein, zusammen mit Weltmeisterin Simone Blum, Maurice Tebbel sowie Daniel Deußer und Christian Ahlmann, die beide nach langem Zögern die Athletenvereinbarung mit dem nationalen Verband unterschrieben haben, wonach sie die sportliche Gerichtsbarkeit der deutschen Reitsportföderation trotz Vorbehalten anerkennen. „Seit fast 20 Jahren starte ich beim CHIO Aachen. Mit den Jahren nimmt die Nervosität ein bisschen ab und man kann das Turnier etwas mehr genießen“, verriet der routinierte Sportler Marcus Ehning, dreimaliger Weltcupgewinner schmunzelnd, er startet im Preis der Nationen zum 86. mal für Deutschland und ist damit an dritter Stelle bei den Nominierungen für das deutsche Nationalteam. Vor ihm stehen nur Ludger Beerbaum mit 134 und Hans Günter Winkler mit 105 Einsätzen.

Vermarkter Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, stellte ein paar der Neuerungen vor. So wird es eine vollkommen überarbeitete CHIO Aachen-App geben. „Über die App können wir in Echtzeit mit unseren Fans kommunizieren“, so Mronz. Darüber hinaus soll es nicht nur mehr Live-Bilder via Social Media geben – ein neuer Passus im Vertrag mit Rechteinhaber SportA macht’s möglich –, sondern auch ein neues Social Media-Magazin „CHIO live“ sowie verschiedene Formate mit Influencern aus den Bereichen Lifestyle, Food, Mode und Reitsport. Und CHIO Aachen-Partner SAP hat für einen neuartigen Reitsportsimulator eine Virtual Reality-Experience entwickelt, die die Besucher die Vielseitigkeitsstrecke des SAP-Cups nachreiten lässt.

Und auch wenn viele Veranstaltungen schon lange ausverkauft sind, Tickets gibt es noch für verschiedene Tage. Und so rührte auch Carl Meulenbergh, Präsident des CHIO-Veranstalters Aachen-Laurensberger Rennverein e. V., die Werbetrommel für „sein“ Turnier: „Das wahre CHIO-Erlebnis lässt sich am besten mittendrin und live erleben.“ Oberbürgermeister Marcel Philipp geht da mit gutem Beispiel voran. Er verriet, dass sein Terminkalender während der Turniertage ab mittags ausschließlich für den CHIO Aachen reserviert ist. „Das ist Weltklasse, was hier stattfindet und ein Geschenk für unsere Stadt“, schwärmt er. In diesem Jahr übrigens mit französischer Note. Denn das diesjährige Partnerland des CHIO Aachen heißt Frankreich. Die berühmteste Reitschule Frankreichs, der Cadre Noir, die beeindruckende Garde Républicaine sowie Jean-François Pignon, der Meister der Freiheitsdressur, werden unter anderem bei der Eröffnungsfeier am 16. Juli abends unter Flutlicht zu sehen sein, aber auch die restlichen Turniertage mitgestalten.

Die Geschichte der deutschen CHIO`s beginnt 1929 in Aachen, in diesem Jahr wird in der Soers der 77. ausgetragen, die übrigen offiziellen Turniere von Deutschland fanden außerdem statt in Berlin (9) von 1930 bis 1939, in Köln 1929, in Dortmund 1954, in Donaueschingen 1986, 1998 und 2002, in Leipzig (1966, 1967, 1968 und 1969), in Gera (1990, 1991, 1993 und 1994), in Trinwillershagen (1974, 1975, 1976 und 1977) und der 100. in Mannheim 2015. Seit 1954 darf ein Land nur noch ein Internationales Offizielles Turnier in je einer einer Reitsportdisziplin veranstalten, mit Ausnahme Nordamerikas (USA und Kanada) in Anbetracht der riesigen Landflächen. Leipzig, Gera und Trinwillershagen organisierten Offizielle Turniere für den von der Internationalen Föderation (FEI) anerkannten Deutschen Pferdesport-Verband  der DDR.  

CHIO im zeitlichen Ablauf:

 

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