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Gijon - nicht gerade der Glücksplatz für deutsche Nationen-Preis-Equipen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 31. August 2019 um 08:31

Gijon. Deutsche Nationen-Preis-Equipe Vierte beim spanischen CSIO in Gijon – wie damals 1993, als sich bei der Europameisterschaft nach ebenfalls dem gleichen Rang der damalige Bundestrainer Herbert Meyer  vor Verzweiflung in einen Busch warf…

 

In der langsam auslaufenden Nationen-Preis-Saison belegte eine deutsche Equipe von Teamchef Heiner Engemann in der Besetzung Markus Brinkmann auf Pikeur Dylon (0 und 4 Fehlerpunkte), Jens Baackmann auf Carmen (4 und 8), Nisse Lüneburg auf Luca Toni (0 und 12) sowie Routinier Holger Hetzel auf Legioner (4 und 0) mit insgesamt 16 Strafpunkten zusammen mit Irland den vierten Rang, wofür es noch 6.000 Euro gab. Sieger wurde eine Auswahl Italiens mit lediglich sechs Strafpunkten (25.000 € Prämie) vor Großbritannien (8/ 16.000( und Frankreich (9/ 11.000).

Hinter Deutschland und Irland belegten  Neuseeland (17 Strafpunkte), Spanien (22) und die Niederlande (38) die weiteren Plätze nach zwei Runden, nicht den zweiten Umlauf erreicht hatten Teams aus Schweden, Mexiko, Ägypten und Portugal.

In der deutschen Mannschaft nahm der Münsteraner Jens Baackmann erstmals an einem solchen Mannschaftswettbewerb teil, den dritten Einsatz hatte Markus Brinkmann (Herford), zum fünften Mal nominiert war der dreimalige Derbygewinner Nisse Lüneburg (Wedel) und zum 33. mal für Deutschland ritt Holger Hetzel (Goch). Equipechef Heiner Engemann: „Zum Schluss hat uns Holger noch eine tolle Nullrunde beschert und uns den vierten Platz gesichert, insofern können wir zufrieden sein.“

Hetzel (59) hat an Gijon eine zusätzliche Erinnerung, verbunden mit der Europameisterschaft 1993, als sich der damalige Bundestrainer Herbert Meyer regelrecht vor Verzweiflung in einen Busch warf, als aus dem greifbar nahen zweiten Rang um den Titel hinter der Schweiz gar nur ein vierter Platz wurde. Die deutsche Mannschaft war stark aufgestellt, mit Ludger Beerbaum auf  dem von ihm so geliebten Wallach Rush On, mit Rene Tebbel auf Dexter, Holger Hetzel auf Gipfelstürmer und mit Franke Sloothaak auf der Oldenburger Stute Weihaiwej, auf der er ein Jahr später in Den Haag mit der Equipe Weltmeister wurde und auch den Einzeltitel holte. Nach dem ersten Umlauf im Fußball-Stadion von Gijon lag Deutschland noch an zweiter Stelle knapp hinter der Schweiz, nach den beiden Null-Runden von Tebbel und Hetzel, und obwohl Rush On dreimal riss und die Glasaugen-Stute Weihaiwej mit acht Fehlerpunkten aus dem Parcours zurückkam. Nach der weiteren fehlerlosen Runde von Dexter unter Tebbel, den zwei Abwürfen von Gipfelstürmer und den 20,50 Strafpunkten von Rush On lag dennoch Bronze auf dem Tisch zum Abholen. Doch was machte Franke Sloothaak als Schlussreiter? Er ritt die Stute derart gemächlich  über den Kurs, dass man dachte, der  gebürtige Niederländer werde gleich stoppen, um noch ein „Köppchen Kaffe“ zu bestellen. Am letzten Sprung blieb Weihaiwej auch noch stehen, danach folgte noch eine Volte…Der spätere dreimalige Weltmeister hätte nur einfach dieses letzte Hindernis nehmen müssen, egal ob mit oder ohne Abwurf – Deutschland wäre Dritter gewesen, und es hätte für Holger Hetzel ein einziges mal die so begehrte Medaille bedeutet.  So wurde Frankreich mit 29,88 Strafpunkten Dritter vor Deutschland (31,96), Gold gewann die Schweiz (19,23) vor Großbritannien (21,15).

 

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