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Wie vor einem Jahr: Pieter Devos wieder Grand Prix-Sieger in Stuttgart PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 17. November 2019 um 18:59

Stuttgart. Wie im Vorjahr gewann der Belgier Pieter Devos den Großen Preis der Springreiter um Weltcuppunkte zum Abschluss des CHI in der Stuttgarter Schleyerhalle. In der Dressur stellte Isabell Werth die Pfosten wieder gerade.

 

Das 35. Internationale Turnier in der Stuttgarter Schleyerhalle hatte im Großen Preis der Springreiter wie im Vorjahr fast auf den Tag genau den gleichen Sieger: Pieter Devos (33). Der belgische Team-Europameister gewann in der mit 191.000 Euro dotierten Prüfung um Weltcuppunkte und einen 80.000 Euro teuren MB aus dem Hause Daimler mit einer halben Sekunde Vorsprung im Sattel des holländischen Wallachs Apart, mit dem er auch 2018 am Ende vorne gestanden hatte. Zweiter wurde der Weltranglisten-Erste Steve Guerdat (Schweiz) auf dem zehnjährigen französischen Wallach Venard de Cerisy, der dreimalige Weltcupgewinner erhielt kein Automobil, aber ein Preisgeld von 37.135 €, was ihm auch sicher lieber war als ein PKW. Denn für ein Auto muss Steuer bezahlt werden im Land des Turnierveranstalters und dann zusätzlich eine Gebühr für ein Fahrzeug bei der Einfuhr in die Schweiz. Dritter wurde der Brite Scott Brash auf Hello Senator (24,851 €), dahinter folgten der Eidgenosse Pius Schwizer auf Cortney Coy (16.567 €) und als bester Deutscher Philipp Weishaupt (Riesenbeck). Der Allgäuer war bis zum letzten Sprung mit klarer Bestzeit unterwegs im Sattel von Che Fantastica – dann passte aber der Absprung nicht am Steilsprung, so stand als Sieger Pieter Devos und nicht erstmals Philipp Weishaupt vom Unternehmen Ludger Beerbaum vorne. Und so musste sein Chef , der mit Cool Feeling im Stechen ebenfalls „einen um“ hatte und Neunter wurde, mit 9.940 € zufrieden sein.

In der Gesamtwertung der Europaliga des Weltcups führt Steve Guerdat mit 47 Punkten vor Pieter Devos (40) und Scott Brash (35). Bester Duetscher ist nach fünf Konkurrenzen bisher der Riesenbecker Christian Kukuk auf Rang 14 (19 Zähler).

 

Isabell Werth und Emilio - Reiterin und Pferd in vorbildlicher Haltung

(Foto: Kalle Frieler)

In der Dressur richtete Isabell Werth im Grand Prix Special einiges wieder zurecht, was nach der Weltcupkür und zu Beginn der GP-Special-Tour sicher auch in ihren Augen  nicht mehr im Lot war. Im Grand Prix der Kür-Tour war sie Erste auf Weihegold, in der Kür danach Zweite hinter Jessica von Bredwow-Werndl auf der Stute Dalera BB, im Grand Prix als Vorspann um den German Master wurde die vor allem in Stuttgart als Dauergewinnerin bekannte Tetereiterin und schier Unbezwingbare auf Emilio schwer erwartet Fünfte. Doch dann am Schlusstag rückte die Weltbeste ihrer Zunft alles wieder gerade. Mit dem 13-jährigen Westfalen-Wallach Emilio siegte sie im Grand Prix Special mit 79,469 Prozentpunkten vor Hubertus Schmidt (Borchen) auf Escolar (77,936) und ihrer Schülerin Lisa Müller (München) auf Stand by Me Old (76,553), die im Grand Prix den ersten Rang belegt hatte.

Damit gewann die Juristin aus Rheinberg zum insgesamt 16. mal den Titel „German Master“ ihrer Sparte in Stuttgart, zum siebten Mal hintereinander. Ohne Beispiel.

Der CHI in der Schleyerhalle, mit 55.000 Zuschauern im Vergleich zu den Vorjahren nicht gerade von Besuchern geflutet, gehört neben Hamburg mit dem Derby, Aachen und Leipzig zu den einzigen Turnieren in Deutschland auf dem höchsten Level, nämlich mit 5-Sternen gekennzeichnet, und das bei über 5.000 Veranstaltungen in der Bundesrepublik. Die Übertragungsrechte hatte die ARD und den Auftrag an das Regionalprogramm Südwestfunk weitergereicht. Wer sich den Großen Preis als Höhepunkt anhörte, muss schlicht das Fazit ziehen, ans Mikro darf inzwischen bei der der öffentlich-rechtlichen Anstalt ARD – wer sich nicht dagegen wehrt, Fachkenntnis wird nicht vorausgesetzt. So bleibt nur noch die leider unerhörte Bitte: Oh Herr, schicke uns nochmals Hans-Heinrich Isenbart vom Himmel…

Stuttgart in Zahlen

 

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