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Global Champions Tour 2019 an 20 Kultorten der Welt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 02. Februar 2019 um 08:23

Valkenswaard/ Niederlande. Der Kalender für die 14. Saison der Global Champions Tour im Springreiten steht. Hinzu kamen drei neue Veranstalter, so dass nun in 20 Stadien der Erde Springsport auf höchstem Niveau um Millionen Euro Preisgeld gesehen werden kann. Nur Australien fehlt noch auf der Turnier-Landkarte der Global-Serie.

 

Die Global Champions Tour im Springreiter war von Beginn ein Erfolg. Erfunden hat sie der Team-Europameister von 1991 und  Mannschafts-Olympiasieger von 1992 Jan Tops (57). Der Sohn eines Bäckers, der 50 mal einen Preis der Nationen für sein Land ritt, ist Niederländer und damit mit einem Geschäftssinn ohne Beispiel gesegnet. Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV), auch aus dem Königreich zwischen unendlich vielen Wasserstraßen, sagte mal: „Es gibt bei uns dieses Sprichwort: Wenn Dich ein Holländer nicht übers Ohr gehauen hat – dann hat er es vergessen...“ Tops hat von Anfang an alles richtig gemacht.

Er kommt aus der Branche und kennt die Branche, von Grund auf. Er weiß, wie Reiter ticken. Sie wollen Erfolg, aber auch Geld verdienen, und möglichst viel. Jeder Reiter ist auch gleichzeitig Händler. Und auch da hat Tops neue Maßstäbe gesetzt. Er ist zudem noch ein guter Coach. Wie Insider erzählen, habe der Pferdehändler Tops dem mexikanischen Milliardär und Olympiareiter Alfonso Romo für 40 Millionen US-Dollar Pferde verkauft. Und als Trainer pickte er sich alle jene raus, die Ahnung vom Geldmachen hatten, aber wenig vom Pferd und Sport verstanden. So bezogen in erster Linie Nachkommen von Ölscheichs aus Arabien bei ihm Quartier, denen er natürlich auch die entsprechenden Pferde unterschob. Und schlau, wie er nun mal ist, verpflichtete er ausgezeichnete Bereiter, die der Zaster-Kundschaft die Pferde vor den Turnieren zurecht bogen. Angestellt waren bei ihm u.a. der schwedische Ausnahmekönner Rolf-Göran Bengtsson, der Schweizer Olympiasieger Steve Guerdat und der deutsche Weltcupgewinner Daniel Deußer. Deußer hatte sich in seiner Zeit in Valkenswaard auch stark um die Pferde der wohl reichsten Frau der Welt zu kümmern, von Tina Onassis, die neben dem angeblich 55 Millionen Euro teuren Reit-Tempel von Tops einen eigenen Reitstall vor Jahren erwarb.

Die 14. Global Champions Tour beginnt am 28. Februar in Doha und endet nach 19 Turnieren im November in Prag in einem großen Finale. Schüttete das Millionen-Unternehmen Global Tour im letzten Jahr an Prämien 55 Millionen Euro aus, so sollen die Gewinngelder in der neuen Saison auf 100 Millionen steigen. Als neue Veranstaltungsorte kamen Stockholm, Montreal und New York dazu. Und alles mit dem Segen des Weltverbandes (FEI), der für die Lizenzgebühren rund eine Million Euro einstreichen dürfte, ohne jeden eigenen Kraftaufwand oder Engagement. Wenn es um Geld geht, ist auch die FEI zu haben.

Großverdiener im Vorjahr war der Brite Ben Maher, als Gesamtsieger kam er auf 1.031.438 Euro, dahinter standen an der Kasse der niederländische Weltranglisten-Zweite Harrie Smolders (532.372), Tops-Ehefrau Edwina Alexander aus Australien (522.033), Daniel Deußer (504.388), der Belgier Nicola Philippaerts (413.694), der deutsche Rekordinternationale Ludger Beerbaum (402.468) und der Schotte Scott Brash (381.408). Das Geldklassement insgesamt führt Edwina Tops-Alexander an mit bisher 3.904.915 Euro vor Scott Brash (3.651.472), Rolf-Göran Bengtsson (3.257.495), dem Marler Christian Ahlmann (2.654.396) und Ludger Beerbaum (2.578.941). Auf Platz 571 mit 600 Euro Gewinn der Kladde steht auch eine Dressurreiterin, Bernadette Brune (44). Die gebürtige Düsseldorferin, die inzwischen in Westerstede bei Cloppenburg Dressurpferde bester Abstammung züchtet und in  den deutschen B-Kader der Dressur aufgenommen wurde, ritt bis zu einer Verletzung in erster Linie Springen.

Jan Tops sagte nach der Veröffentlichung des Turnierkalenders für 2019 unter anderem, man komme dem Versprechen, das Publikum für den Springsport noch mehr zu begeistern, deshalb näher, weil man in bekannten Metropolen die Turniere organisiere und mit dem Sport auf den Zuschauer zugehe, nicht umgekehrt. Alle sollten davon profitieren, Sponsoren, Mäzene, Pferdebesitzer und natürlich die Reiter und die Pferdepfleger ebenfalls.

Termine der Global Champions Tour 2019

Doha: Feb 28th - March 2nd

Mexico City: April 11th - 13th*

Miami Beach: April 18th - 20th

Shanghai: May 3rd - 5th

Madrid: May 17th - 19th

Hamburg: May 30th - 1st June*

Cannes: June 6th - 8th

Stockholm: June 14th - 16th*

Cascais/Estoril: June 20th - 22nd

Monaco: June 27th - 29th

Paris: July 5th - 7th

Chantilly: July 12th - 14th*

Berlin: July 26th - 28th

London: August 2nd - 4th

Valkenswaard: August 9th - 11th

Rome: Sept 6th - 8th*

Saint Tropez: Sept 12th - 14th

Montreal: Sept 20th - 22nd*

New York: Sept 27th - 29th

Prague Playoffs: Nov 21st - 24th

 

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