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Breido Graf zu Rantzau nahm Meteor-Preis entgegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Offz/ DL   
Donnerstag, 27. April 2017 um 17:00

Auf dem Foto von links: Die Laudatoren Hendrik Snoek und Lena Timm, Holsteiner Masters Geschäftsführerin Claudia Fuhs, Meteor-Preisträger 2017, Breido Graf zu Rantzau, und Staatssekretärin Manuela Söller-Winkler

(Foto: Stefan Stuhr)

Kiel. In feierlichem Rahmen und geladenen Gästen wurde Breido Graf zu Rantzau (67), Präsident der deutschen Reiterlichen Vereinigung, der Meteor-Preis überreicht. Die Laudatio hielt sein Schwager Hendrik Snoek, der frühere Nationen-Preisreiter und ehemalige Springausschuss-Vorsitzende.

 

 

Über 120 Freunde, Gäste aus Politik und Wirtschaft und Wegbegleiter waren der Einladung der Holsteiner Masters auf Schloss Bredeneek gefolgt, um die feierliche Übergabe des Meteor-Preises an Breido Graf zu Rantzau zu erleben. Ein emotionaler Abend mit vielen Höhepunkten.

Die Verleihung begann musikalisch: Ernst Först vom Reiterhof Gläserkoppel und sein Fanfaren-Bläser-Chor sorgten für eine stilvolle Eröffnung. Peter G. Rathmann, Initiator des Meteor-Preises und Begründer der Holsteiner Masters, richtete als Erster die Worte an Breido Graf zu Rantzau: „Als Dein Freund bin ich stolz, Dir heute diesen Preis überreichen zu dürfen, weil es sonst immer Du bist, der Medaillen und Ehrungen an verdiente Menschen übergibt. Heute ist es mal umgekehrt.“ Holsteiner Masters Geschäftsführerin Claudia Fuhs ergänzte: „Heute verleihen wir zum zehnten Mal den Meteor-Preis an eine Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um Pferdesport und Zucht verdient gemacht hat. Auf Sie, lieber Graf zu Rantzau, der so engagiert für den Reitsport und die Pferdezucht eintritt, trifft dies auf beste Art und Weise zu.“

Gradlinig und bodenständig


Als Laudator des Abends war Hendrik Snoek geladen, Schwager und langjähriger Freund des Preisträgers: „Wir kennen uns seit 55 Jahren und es ist mir eine Ehre als überzeugter Westfale inmitten von Schleswig-Holstein, eine Laudatio für einen echten Pferdemann zu halten.“ Er würdigte die sportlichen Triumphe Graf zu Rantzaus und sein gutes Auge für talentierte Pferde, seine Verdienste um die Holsteiner Zucht – „Ohne Dein Engagement hätte das Holsteiner Pferd in Zucht und Sport nicht diesen weltweiten Stellenwert“ – und verwies auf die zukunftsweisenden Maßnahmen, wie zum Beispiel die Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport, die Graf zu Rantzau als Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) maßgeblich initiiert habe. „Deine Gradlinigkeit, Deine Verlässlichkeit und  Deine direkte, aber nie verletzende Ansprache waren für diese Erfolge entscheidend“, so Hendrik Snoek.

Mit Liebe und Geduld


Besonders emotional wurde es, als Lena Timm, die bereits als Kind auf Schloss Breitenburg ritt, bei Breido Graf zu Rantzau ihre Ausbildung absolvierte und seit 2011 für die Ausbildung der Pferde verantwortlich ist, als Überraschungs-Laudatorin das Wort ergriff. Herzerfrischend beschrieb sie den Alltag mit ihrem „Chef“, erzählte die ein oder andere lustige Anekdote aus seiner aktiven Turnierzeit und sagte unter Tränen: „Ich bin stolz und glücklich, für Dich reiten zu dürfen. Die Ausbildung der Pferde und Reiter erfolgt bei Dir mit viel Liebe und Geduld. Wenn man Sorgen oder Probleme hat, kann man immer zu Dir kommen. Du hast diese Auszeichnung mehr als verdient.“

Anschließend erfolgte die Übergabe des Meteor-Preises an Breido Graf zu Rantzau durch Manuela Söller-Winkler, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten in Schleswig-Holstein, die Innenminister Stefan Studt vertrat: „Mit Breido Graf zu Rantzau wird eine herausragende Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich im Bereich der Pferdezucht und des Pferdesports im Pferdeland Schleswig-Holstein verdient gemacht hat. Dass der Pferdesportverband heute mit über 38.000 Mitgliedern der fünfgrößte Sportverband in Schleswig-Holstein ist und der Reitsport eine derart große Anziehungskraft ausübt, ist Menschen wie Graf zu Rantzau zu verdanken.“

In seiner Rede bedankte sich Breido Graf zu Rantzau bei seiner Mutter, die die Preis-Verleihung gemeinsam mit seinen Kindern miterlebte, dafür, dass sie seinen reiterlichen Grundstein gelegt habe und widmete sich dann dem Namensgeber des Preises: „Meteor war zu seiner Zeit das beste Pferd der Welt, hat drei olympische Medaillen gewonnen. Und er war so gut, weil sein Reiter Fritz Thiedemann so gut war. Beginnend mit diesem Paar ist die tolle Zeit in unseren Sport gekommen. Die Pferde wurden besser, die Turniere schöner und schon kleine Kinder sind in der Lage, mit Pferden und Ponys Erfolge zu erzielen. Ich bin froh und dankbar, dass ich an dieser wunderbaren Zeit teilhaben darf und dass ich das ein oder andere auch mit lenken durfte.“ Der Meteor-Preis ist mit einem Scheck von 2.500 Euro dotiert, den Breido Graf zu Rantzau dem Therapeutischen Reiten im Pferdesportverband Schleswig-Holstein zukommen lässt.


Über den Meteor Preis

Der Meteor Preis der Holsteiner Masters gehört zu den prestigeträchtigen Auszeichnungen für „Pferdeleute“ seit der ersten Verleihung im Jahr 2008. Die von Professor Hans Kock kurz vor seinem Tod begonnene Skulptur des einst legendären Springpferdes Meteor wird in jedem Jahr von den Holsteiner Masters vergeben. Zu den Preisträgern zählen Hans-Heinrich Isenbart, früher ARD-Sportkoordinator, der ehemalige FN-Präsident Dieter Graf Landsberg-Velen, der einstige Bundestrainer Herbert Meyer, Springreiter Peter Luther, Sponsorin Catharina Cramer, Pferdesportmäzenin Madeleine Winter-Schulze, der 2014 verstorbene Vielseitigkeitsreiter Herbert Blöcker, Züchter und Reiter Hans-Helmut Sievers und Persönlichkeiten wie der Landestrainer im Ruhestand Detlef Peper und der ehemalige Geschäftsführer des Pferdesportverbandes, Dieter Stut.