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Sönke Rothenberger in der Dressur - Emilio Gaudiano im Springen: Die großen Gewinner in Hagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Montag, 01. Mai 2017 um 17:42

Emanuele Gaudiano auf dem Schimmelhengst Caspar - Sieger in Hagen a.T.W.  im ersten Grand Prix der neuen Riders Tour

(Foto: Kalle Frieler)

Hagen. Wieder ein voller Erfolg trotz nicht gerade bester Wetterverhältnisse war das Internationale Reitturnier auf dem Kasselmann-Hof in Hagen am Teutoburger Wald, 68.000 Zuschauer sahen großen Sport…

 

 

Nach sechs Tagen war nicht es wieder geschafft, er hat es wieder gepackt: Ulrich Kasselmann (69) im Teamwork. Was mal vor über 20 Jahren als Ponyturnier begann auf dem Borgberg in Hagen am Teutoburger Wald, stieg inzwischen auf in den exklusiven Kreis des Turniersports mit besonderem Geschmack, und das in einem Ort mit gerademal 14.000 Einwohnern. Da gehört mehr dazu als Geld, vor allem Fingerspitzengefühl, Pflegen von Freundschaften, Ideen, immer wieder etwas Neues bieten, vor allem braucht es aber das Hegen von langjährigen Freundschaften. Und da ist Uli Kasselmann, der gelernte Hufschmied, ein unvergleichbarer Meister seines Fachs. Man nennt ihn nicht zu unrecht den „heiligen Uli“. Er spinnt seine Fäden bis nach Moskau, zu den Ölscheichs oder nach China und nach Nordamerika. Er gibt allen das Gefühl, willkommen zu sein…

 

Sechs Tage lang wurde auf dem Borgberg bei Horses and Dreams ein Programm abgespult, das nirgendwo auf einem anderen Turnier in der Welt auch nur annähernd geplant oder gar erreicht wird. Von der Führzügelklasse über Schulpferdereiten, Konkurrenzen für reine Amateure bis hin zum ganz großen Sport stand alles auf dem Programm, einfach beispielhaft. Und dass Uli Kasselmann auch noch den Alpen-Elvis Andre Gabalier auf den Borgberg holte, dessen Auftritt innerhalb von zwei Tagen ausverkauft war, sei nur am Rande erwähnt.

 

In der ganz großen Dressur triumphierte der 22 Jahre alte Student Sönke Rothenberger (Bad Homburg) auf seinem Paradewallach Cosmo. Der Sohn von Sven Rothenberger, der auf Andiamo 1990 als erster Deutscher den Dressur-Weltcup gewann und 1994 sportlich in die Niederlande in die Heimat seiner Frau Gonnelien emigrierte, gewann mit dem zehnjährigen holländischen Wallach nach Grand Prix auch den Grand Special, jeweils vor Isabell Werth (Rheinberg), die keines ihrer Spitzenpferde vorstellte und im Sattel des Westfalen-Wallachs Emilio saß, beide gehörten zur deutschen Gold-Equipe bei Olympia in Rio de Janeiro.

 

Sönke Rothenberger mit dem holländischen Wallach Cosmo von Van Gogh Erster in Grand Prix und Grand Prix Special vor dem Bild von Mozart als Hinweis auf das Turnier-Partnerland Österreich

(Foto: Kalle Frieler)

 

Im Special als Prüfung mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad hatte die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten keine Chance, denn der russische Juror Yuri Romanow sah wohl nach seiner Auffassung die Vorstellung geradezu miserabel an und lag damit mit seiner Wertung gar um fast sieben Prozentpunkte – mehr als Ewigkeiten in dieser Zunft -  unter der Note der österreichischen Olympiasiegerin und jetzigen Jurorin Sissi Max-Theurer (Österreich). Sönke Rothenberger kam auf insgesamt 81,686 Zähler, Werth auf 80,627. Den dritten Platz belegte der neue Chefbereiter auf dem Kasselmann-Hof, Emile Faurie (Großbritannien) auf Weekend Fun (74,137), der Oldenburger Wallach von Welthit II ist in Besitz der Kasselmanns.

 

Den Sieg im Großen Preis der Springreiter, gleichzeitig Auftakt der Riders Tour 2017, trug der Italiener Emanuele Gaudiano (30) davon. Der Polizeireiter setzte sich in der Prüfung mit zwei Umläufen auf dem Schimmelhengst Caspar durch und kassierte 18.750 Euro. Hinter Gaudiano, der im letzten Juni den Grand Prix der Global Champions Tour in Monaco für sich entschieden hatte, kamen nach ebenfalls fehlerlosen zweiten Durchgängen mit Zietnahme der Österreicher Christian Rhomberg (26) auf dem französischen Wallach Saphyr des Lacs (15.000) und der frühere Nationen-Preis-Reiter Markus Beerbaum (46) aus Thedinghausen mit dem Oldenburger Hengst Comanche (11.250 €) auf die nächsten Plätze. Dahinter folgten der Schwede Douglas Lindelöw auf Zacramento (7.500), Marc Houtzager (Niederlande) auf Baccarat (5.250) und Christian Kukuk (Riesenbeck) auf Colestus (4.125) auf die nächsten Plätze. Der elfjährige Berlin-Sohn Caspar des Gewinners und Comanche wurden im Gestüt Lewitz von Paul Schockemöhle gezogen.