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Ehre, wem Ehre gebührt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DL   
Donnerstag, 13. August 2026 um 14:35

Besondere Ehrung für die Pflegerinnen und Pfleger nach Ende der Dressur-Mannschafts-Weltmeisterschaft in Aachen 

(Foto: Stefan Lafrentz)

Vor 35 Jahren sagte der große deutsche Springreiter Ludger Beerbaum; „Wir müssen endlich damit aufhören, Pferdepfleger wie Menschen Zweiter Klasse zu behandeln.“ Und die Bibliothekarin Christl Sailer, vor vielen Jahren Groom beim heutigen Bundestrainer Otto Becker, erklärte damals: „Mit Messer und Gabel umzugehen, musste uns niemand beibringen.“ Es dauerte mehr als lange, bis Anerkennung auch in den Turnierställen ankam für jene meist Mädchen und Frauen, die oftmals alles abbekommen, wenn im Parcours oder Dressurviereck nichts so lief wie erhofft. Nun wurde in Aachen nach der ersten Medaillenvergabe der Weltmeisterschaften gleich ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Nach der Ehrung der besten drei Dressur-Teams wurden die Pferdebesitzer auf das Podest geholt und danach auch erstmals im Stadion die Pferdepfleger. Die Nachahmung kann nur empfohlen werden, denn ohne Pferdebesitzer, Sponsoren und Mäzene sowie Grooms kann der Pferdesport nicht existieren.

 

 


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