







| Deutschlands Spring-Equipe übernahm Spitze um Weltmeisterschaft |
|
|
|
| Geschrieben von: Dieter Ludwig |
| Mittwoch, 19. August 2026 um 17:30 |
|
Aachen. Der Auftakt um die Titel der Springreiterweltmeisterschaften in Aachen hatte nach der ersten Prüfung bekannte Gesichter an der Spitze – einige waren aus dem Favoritenkreis nicht darunter. In der Mannschaftswertung führt Deutschland hauchdünn von Belgien. Der Auftakt der Springkonkurrenzen in der Aachener Soers bei leichtem Regen ist geschafft und hatte sicherlich auch die Richtigen am Ende vorne. Nach Ende des Starts von 142 Teilnehmern setzte sich der Franzose Julien Depaillard auf dem elfjähigen Wallach Fringan de Vesquerie im Zeitspringen mit 70,6 Sekunden durch. Der Weltcupsieger von 2025 und Team-Olympiadritte von Paris 2024 sackte vom Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro 33.000 ein. Dahinter folgten wahrlich keine Uunbekannten aus der Hautevolee der Sattelzunft wie Harrie Smolders (Niederlande) auf Mr.Tac, Olympiasieger Scott Brash (Großbritannien) auf Hello Mango, die zuletzt stark im Blickpunkt des Springsports stehende Deutsche Sophie Hinners auf Iron Dames Sinclair und der Schweizer Ausnahmereiter Steve Guerdat auf Dynamix de Belheme. Als Fünfter folgte der zweimalige deutsche Meister und Weltcupgewinner von Lyon 2014 Daniel Deußer, und aus dem deutschen Quartett belegte Marcus Ehning auf Coolio ohne Fehler den 20. Rang, während die Experten vom Weltranglisten-Zweiten und Europameister Richard Vogel auf dem Hengst United Touch mehr als die 46. Position erwartet hätten, aber ein Abwurf macht in einem Zeitspringen gleich brutal im Ergebnis bemerkbar. Doch der Schwabe liegt damit dennoch mit umgerechnet von 3,38 Strafpunkten nicht einmal einen Abwurf hinter Depaillard, der mit null Fehlerpunkten in die zweite Konkurrenz einen Tag später geht. In der Wertung um die Teammedaillen, die in drei Durchgängen entschieden wird, führt Deutschland mit 3,48 Strafpunkten hauchdünn vor Belgien (3,69). Die USA liegen dahinter mit 4,85 Fehlerpunkten vor Großbritannien (4,98), Frankreich (4,99) und den Niederlanden (5,08).Titelverteidiger Schweden ist bisher Zwölfter (9,64). Insgesamt nahmen 31 Equipen den Wettbewerb an. Parcourschef Frank Rothenberger zeigte sich am Ende des Springens mehr als zufrieden, zumal keine Unfälle oder hässlichen Bilder zu registrieren waren, „vor allem war doch in erster Linie für die Reiter und Pferde wichtig, dass nach den Hitzewochen der Rasen unter dem plötzlichen Regen hielt“. Dass 142 Teilnehmer die Springweltmeisterschaft begannen, überraschte ihn nicht, „wir hatten sogar mit mehr gerechnet“. Zeitspringen, 1.Wertung Einzel und Team
|