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Christian Ahlmann - Heimreise aus Leipzig nach Tod seines Pferdes PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: fn-press/ dl   
Donnerstag, 15. Januar 2026 um 19:04

Leipzig. Dort, wo Christian Ahlmann im Springreiten wahre Triumphe feierte, zwang ihn nun ein herber Schicksalsschlag zur Heimreise noch vor dem ersten Start in Leipzig…

 

 

 

Bei kaum einem Turnier startete Christian Ahlmann (51) lieber als in Leipzig. In den Massehallen feierte der Doppel-Europameister von 2003 in Donaueschingen vier Jahre danach seinen ersten Erfolg in einem Weltcupspringen, und dort holte er auch den Weltpokal 2011. Doch diesmal kam alles anders. Der 62-Malige Nationenpreisstarter zog zurück und trat wieder die Heimreise nach Marl an. nach den Ereignissen mehr als verständlich.

 

Beim Abladen der Pferde vor den Stallungen zog sich sein 12 Jahre alter Hengst D`Aganix eine so schwere Verletzung zu, dass die Tiertärzte den Besitzern zur Einschläferung des Pferdes rieten, da keine Gesundung mehr zu erwarten gewesen wäre. Das Pferd war auf dem glatten Boden außerhalb des Transporters ausgerutscht, gestürzt und hatte sich eine Verletzung im Oberschenkel zugezogen. Innerhalb weniger Sekunden waren mehrere Tierärzte vor Ort, die das Pferd in die veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig bringen ließen, wo eine intensive Untersuchung erfolgte.

 

Dazu Christian Ahlmann: „Die diagnostischen Ergebnisse ergaben eine nicht therapierbare Verletzung. Nach tierärztlicher Empfehlung und in enger Abstimmung mit den Besitzern wurde die Entscheidung getroffen, das Pferd einzuschläfern, um weiteres Leiden zu vermeiden.“ Der Reiter verzichtete deshalb in Absprache mit dem Veranstalter auf einen Start in Leipzig.

 

Auf seinem Instagram-Account nahm Christian Ahlmann Abschied von D’Aganix: „Mit unendlicher Traurigkeit mussten wir Abschied nehmen von unserem 12-jährigen Hengst D‘Aganix 2000 Z. In den frühen Morgenstunden mussten wir ihn einschlafen lassen. Ein schrecklicher und unglücklicher Unfall beim Ausladen in Leipzig führte dazu, dass D‘Aganix 2000 Z sich aus bislang noch nicht vollständig geklärten Gründen aus dem LKW befreien konnte. Auf einem rutschigen Untergrund kam er zu Fall und zog sich dabei eine so schwere Verletzung am Oberschenkel zu, dass es keine Aussicht auf Heilung mehr gab. Trotz sofortiger Hilfe und intensiver professioneller Betreuung durch mehrere Tierärzte und Pfleger wurde schnell klar, dass es keine Möglichkeit mehr gibt, ihm ein schmerzfreies Leben und eine wohlverdiente Rente zu ermöglichen. Diese Entscheidung zu treffen war unendlich schwer, aber sie geschah aus Liebe und Verantwortung ihm gegenüber. Das gesamte Team um D‘Aganix 2000 Z trauert sehr und hat den Rückweg nach Hause wieder angetreten. Du wirst uns sehr fehlen.“

 

 

 

 

 


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