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"Pferde fördern Vielfalt" - ein Musterbeispiel für Artenerhalt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Press/ DL   
Dienstag, 02. Oktober 2018 um 16:47

Warendorf. Dem Insektensterben und dem damit verbundenen Ende von verschiedenen Tierarten und Pflanzen stellt sich auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zur Wehr. Und wird dafür in Berlin am 10. Oktober erneut ausgezeichnet.

 

 

Erst Monatsprojekt, jetzt sogar Jahresprojekt – die UN-Dekade Biologische Vielfalt zeichnet „Pferde fördern Vielfalt“ am 10. Oktober erneut aus. Insgesamt ist es die dritte Ehrung für die FN-Initiative, die sich für den Erhalt und für bessere Lebensbedingungen von Pflanzen, Insekten und anderen Kleintieren im Umfeld der Pferdehaltung einsetzt.

 

„Pferde fördern Vielfalt“ wurde im November 2017 im Rahmen des Weltcup-Turniers „Mercedes German Masters“ in Stuttgart bereits als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Mehr als 2000 Menschen wählten die Initiative der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), des Biodiversitäts- und Nachhaltigkeitsberaters Dr. Stefan Rösler sowie des Pferdesportverbands Baden-Württemberg mit ihrer Stimme dann zum Monatsprojekt im März 2018. Nun hat eine Fachjury entschieden: „Pferde fördern Vielfalt“ wird außerdem Jahresprojekt der UN-Dekade. Die Ehrung findet am 10. Oktober im Rahmen des 9. Nationalen Forums zur biologischen Vielfalt mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin statt. Das Forum steht unter dem Motto „Aktionsprogramm Insektenschutz – Gemeinsam wirksam gegen das Insektensterben“.

 

In Pferdeställen sind nicht nur Pferde zu Hause, sondern auch zahlreiche Insekten, kleine Säugetiere, Sing- und Greifvögel sowie viele verschiedene Pflanzenarten. Doch ihre Zukunft ist gefährdet: Laut dem Naturschutzbund Deutschland ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 um bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Manche Arten sind bereits ausgestorben, beispielsweise mehr als 60 Prozent der heimischen Hummelarten im Großraum Krefeld oder 58 Prozent der Tagfalterarten in Düsseldorf. Zu den Ursachen gehören die Zerstörung von Lebensräumen und der Einsatz von hochwirksamen Insektiziden.

 

Das Insektensterben belastet auch die Pflanzenwelt und andere Tiere, Vögel beispielsweise finden nicht mehr genug Nahrung. Dieser Entwicklung will die Initiative „Pferde fördern Vielfalt“ entgegenwirken. So wurden zum Beispiel ein „Biodiversitäts-Quick-Check“ und ein praxisorientierter Maßnahmenkatalog erstellt, der Pferdebetrieben und Vereinen aufzeigt, welche Maßnahmen sie für die Förderung der Insekten, Vögel und Pflanzen ergreifen können. Drei Beispiele: Büsche und Bäume bieten vielfältige Lebensräume, Brutkästen im Scheunengiebel laden Schleiereulen ein, offene Stalltüren und Fenster ermöglichen Rauchschwalben, sich im Stall ein Plätzchen zum Nisten zu suchen.

 

Damit die Weltöffentlichkeit für den Artenschutz sensibilisiert wird, haben die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 zum Jahrzehnt der biologischen Vielfalt erklärt. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Durch die Auszeichnung von Projekten wie „Pferde fördern Vielfalt“ soll dazu aufgerufen werden, sich für den Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten einzusetzen. National hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) dieses Thema aufgegriffen und das Projekt „Sport bewegt – biologische Vielfalt erleben“ initiiert, an dem sich die FN mit „Pferde fördern Vielfalt“ beteiligt hat.

 

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