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Springreiter-Weltcupfinale um 1,3 Millionen Euro PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Dienstag, 02. April 2019 um 19:12

Göteborg. Zum 15. mal ist Göteborg Austragungsort des Springreiter-Weltcups seit 1979. Aus Deutschland gehen an diesem Wochenende drei ehemalige Weltpokalsieger in den Parcours, in der Dressur ist Isabell Werth die hohe Favoritin um ihren fünften Pokalgewinn. Eine kleine Erinnerung an das erste Weltcupfinale vor 40 Jahren…

 

Am 8. April 1979 wurde der für Österreich reitende Pfälzer Hugo Edgar Simon in der Turniersportgeschichte der erste Gewinner des Springreiterweltcups. Vor 12.000 johlenden und völlig fast hysterischen Zuschauern im Scandinavium von Göteborg schlug der Weisenheimer auf dem Kraftpaket Gladstone im Stechen die US-Amerikanerin Katie Monahan auf The Jones Boy, Österreichs späteres Reitsportidol war fehlerfrei geblieben, die selbstbewusste Gegnerin hatte einmal eine Stange mitgehen lassen. Danach tobte die Halle, denn Hugo Simon war die Tage davor schon der Held und Liebling der schwedischen Zuschauer. Und hernach sprach er an sein Volk: „Ohne euch, ohne euere Unterstützung hätte ich den Weltcup nie gewonnen, herzlichen Dank an euch alle…“ Die Halle tobte, dann Champagner aus einer Silberschale, Ehrenrunde – und mitten hinein in die ganze Gratulationstour platzte Paul Schockemöhle: „So, Hugo, jetzt musst Du zahlen“. Simon zu seiner damaligen Frau: „Gabi, gib ihm die 2.000 Mark…“ Schockemöhle hatte mit ihm gewettet, dass er den Pokal gewinnt.

Die deutsche Reiterei erlebte in Göteborg alles andere als eine Sternstunde. Weltmeister Gerd Wiltfang verabschiedete sich bereits in der zweiten Konkurrenz auf seinem Paradewallach Roman, Paul Schockemöhle wurde von seinem Wallach El Paso im Finalspringen auf der Mauer abgeladen, Hendrik Snoek auf Gaylord und Lutz Merkel auf Salvaro waren nur dabei, und so hielt am Ende der zuvor einer breiten Öffentlichkeit kaum bekannte Peter Luther mit Livius das deutsche Fähnlein wenigstens ein klein wenig aufrecht, er wurde zusammen mit der damals weltbesten Amazone Caroline Bradley (Großbritannien) Neunter. Preisgeld für Hugo Simon als Pokalgewinner, wie sich Weltcuperfinder Max Ammann (Schweiz) erinnert: „100.000 Schweizer Franken.“

Auf einer ganz anderen Geldwelle schwimmt nun das 41. Endturnier ab Donnerstag. Insgesamt sind die Springkonkurrenzen mit 1.527.000 Euro ausstaffiert, davon entfallen auf den Weltcup 1,3 Millionen. Im Höchstfalle kann ein Springreiter 299.000 Euro um den Pokal absahnen,  allein für den Cupgewinn gibt es 172.500 Euro, die einzelnen Konkurrenzen sind mit 100.000, 150.000 und 300.000 € dotiert. Pokalverteidigerin ist die Amerikanerin Beezie Madden, die deutschen Starter lauten Ludger Beerbaum (Riesenbeck), 1993 erster deutscher Pokalgewinner, Christian Ahlmann (Marl), Erster 2011, und Daniel Deußer (Reijmenam), Sieger 2014. Zu den bisher dreimaligen Weltcupbesten gehören neben Rodrigo Pessoa (Brasilien) und Hugo Simon auch Marcus Ehning (Borken) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen). Die Weltcupprüfungen stehen in Göteborg am Donnerstag und Freitag (je ab 18.00 Uhr) und am Sonntag (ab 14.00) auf dem Programm. Zum Finalspringen am  Schlusstag mit zwei Umläufen sind die 30 Besten aus den ersten beiden Springen zugelassen, zum letzten Durchgang noch 20. Das 41. Weltcupfinale im Springen gehen 35 Reiter aus 18 Ländern an.

Um Dressur-Weltcup 18 Starter

Die Dressurreiter starten um ihren Weltpokal erst seit 1986, in s`Hertogenbosch trug sich als Erste die Dänin Anne-Grethe Jensen mit Marzog in die Liste ein. Rekordgewinnerin mit neun Erfolgen bleibt für die nächste Zeit unangefochten die Niederländerin Anky van Grunsven. Deutsche Sieger waren der später nach Holland sportlich ausgewanderte Sven Rothenberger (1990) auf Andiamo, Monica Theodorescu auf Ganimedes (1993 und 1994), Ulla Salzgeber (2001 und 2002) auf Rusty, Helen Langehanenberg (2013) auf Damon Hill und Isabell Werth auf Fabienne 1992, auf Warum Nicht 2007 und auf Weihegold OLD 2017 und 2018.

Deutsche Teilnehmer sind Helen Langehanenberg (Billerbeck) auf Damsey und Cupverteidigerin Isabell Werth (Rheinberg) auf Weihegold oder Emilio sowie Benjamin Werndl (Aubenhausen) auf Daily Mirror, der für Dorothee Schneider (Framersheim) nachrückte, da deren Hengst Sammy Davis jun noch nicht wieder fit ist. Dazu gesellen sich die Vorjahreszweite Laura Graves auf Verdades, Adrienne Lyle auf Salvino und Kasey Perry-Glass (alle USA) auf Dublet, aus Schweden Patrik Kittel auf Delauney OLD und Tinne Vilhelmson Silven auf Don Aurelio, der Däne Daniel Bachmann Andersen auf Blue Hors Zack, aus Irland Judy Reynolds auf Vancouver, die Niederländer Hans Peter Minderhoud auf Dream Boy und Emmelie Scholtens auf Apache, die Portugiesin Maria Caetano auf Coroado, die Russin Regina Isachkina auf Sun of May Life, aus Weißrussland Olga Safronova auf Sandro d`Amour, Yvonne Losos de Muniz (Dominikanische Republik) auf Aquamarin, aus Südafrika Tanya Seymour auf Ramoneur und die für Frankreich startende Spanierin Morgan Barbancon Mestre auf Sir Donnerhall II OLD. Nach dem Grand Prix am Freitag (ab 19.30) folgt einen Tag später ab 18.00 Uhr die alles entscheidende Kür. Das Gesamtpreisgeld liegt bei 300.000 Euro, 25.000 € werden im Grand Prix ausgeschüttet, 275.000 in der Kür. 60.000 gibt es für die Siegerin oder den Gewinner des 34.Weltcups.

 

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