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Adrienne Lyle - drei Starts und drei Siege im Großherzogtum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tanja Becker/ DL   
Montag, 08. Juli 2019 um 10:47

 

Adrienne Lyle auf Salvino mit Siegen im Grand Prix und GP SPecial

(Foto: Tnaja Becker)

Leudelange/ Luxemburg. Herausragende Teilnehmerin der Dressurtage in Leudelange im Großherzogtum Luxemburg war die 1,82 m lange US-Amerikanerin Adrienne Lyle (34) mit drei Siegen bei drei Starts.

"Match-winnerin" der zweiten Ausgabe des CDI**** Leudelange war Adrienne Lyle. Die US-amerikanische Team-Vizeweltmeisterin von Tryon 2018 gewann mit Salvino den Grand Prix Special, nachdem sie auf ihrem 12-jährigen Top-Hengst von Sandro Hit bereits im Qualifikations-Grand Prix nicht zu schlagen war. 77,468 Prozent bedeuteten neue persönliche Bestleitung für das Paar, das zuvor im Weltcup-Kürfinale von Göteborg 2019 – siebter Platz - bereits die 80-Prozent-Marke hatte knacken können. Zuvor war die 34-Jährige mit ihrem Nachwuchs-Grand Prix-Pferd Harmony's Duval im zweiten Grand Prix siegreich, trat in der Kür aber nicht mehr an, da sich der Schimmelwallach in der Siegerehrung minimal selbst getreten hatte.

Auch der im Special wie im Grand Prix an zweiter Stelle platzierte WEG-Mannschaftskollege von Adrienne Lyle, Steffen Peters, ritt seinen Suppenkasper mit 76,27 Prozent zu "personal best". In gebührendem Abstand folgten auf Rang drei der Portugiese Duarte Nogueira und Beirao (68,91). Beste Deutsche war auf Platz vier Franziska Stieglmaier (Roth) mit DSP Dauphin (68,85). Pech hatte der luxemburgische EM-Aspirant Nicolas Wagner, der im Grand Prix noch Rang drei hinter den beiden US-Amerikanern belegt hatte. Seinem Quater Back Junior spielten die Nerven in der Piaffe einen Streich, was sehr wertvolle Punkte kostete und am Ende Rang elf bedeutete.

"Wir sind mit dem Verlauf unseres zweiten Turniers hier in Leudelange super zufrieden", resümierte Turnierleiter Christof Umbach vom Riders Club Luxembourg. "Die Reiter lobten die guten Böden, die komfortablen Stallzelte erstmals mit Selbstränken für die Pferde und die funktionierende Organisation. Und auch der Zuschauerzuspruch macht uns Mut, im nächsten Jahr das nächste Event in Angriff zu nehmen." Dabei vergisst er aber nicht, seinem Team zu danken: "Sechs Turniertage, die Vorbereitungen und das Aufräumen dann noch - das ist schon eine lange Distanz. Deswegen sind wir super dankbar für die vielen helfenden Hände, auf die wir uns hier verlassen können."

 

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