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Ausnahme-Dressurpferd Gigolo eingeschläfert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Freitag, 25. September 2009 um 15:58

 

Rheinberg. Im hohen Alter von 26 Jahren musste der Hannoveraner Wallach Gigolo aufgrund von Altersschwäche eingeschläfert werden. Das erfolgreichste Dressurpferd aller Zeiten hatte das Gnadenbrot bei Brigitte und Heinrich Werth, den Eltern von Isabell Werth,  in Rheinberg erhalten.

Mit dem Fuchs hatte der Aufstieg der Isabell Werth (40) begonnen. Die Juristin wurde auf dem Graditz-Sohn, den nicht unbedingt auch Schönheit drückte, sechsmal Deutsche Meisterin , achtmal Europameisterin, Mannschafts-Weltmeisterin und Einzelgewinnerin  1994 in Den Haag  und 1998 in Rom, dazu Team-Erste und Silbermedaillengewinnerin in der Einzelwertung bei Olympia 1992 in Barcelona, Olympiasiegerin mit der Equipe und in der Einzelwertung 1996 in Atlanta sowie  nochmals Mannschafts-Goldmedaillengewinnerin und Einzelzweite bei den Olympischen Reiterspielen 2000 in Sydney. In Australien hatte Gigolo seinen letzten sportlichen Auftritt.

 

Gewinnsumme: 873.918 DM

 

In einer gefühlvollen Feierstunde wurde Gigolo am 19. November 2000 in der Stuttgarter Schleyerhalle vom Sport verabschiedet. Bis dahin hatte der Wallach 883.918 DM gewonnen, eine bisher noch von keinem Dressurpferd erreichte Summe. Anschließend bezog der Hannoveraner eine geräumige Box auf dem Hof von Isabell Werths Eltern in unmittelbarer Nachbarschaft, wo er sein Leben mit anderen „Rentnern“ in täglichem Weidegang genießen durfte.

 

Entdeckt und erworben hatte Gigolo Dr. Uwe Schulten-Baumer Junior. Der Ex-Europameister und frühere Vizeweltmeister, Arzt, wollte ihn aus beruflichen Gründen verkaufen, bot ihn aber zuerst seinem Vater an. Der übernahm ihn für seine damalige Bereiterin Isabell Werth. Schulten-Baumer sen.: „Isabell und Gigolo verstanden sich sofort, obwohl der Fuchs nicht unbedingt einfach zu reiten war.“ Und weiter sagt der Reitmeister über Gigolo: „Der Wallach hatte ein außergewöhnliches Gangwerk, er war intelligent, lernte schnell und war immer leistungsbereit.“