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Michael Jung und das Triple von Lexington PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: FN-Pressestelle/Uta Helkenberg/DL   
Dienstag, 02. Mai 2017 um 08:50

Lexington/ Kentucky. Bei den Weltreiterspielen vor sieben Jahren in Lexington im US-Staat Kentucky wurde er Weltmeister – und seither ist Michael Jung (Horb) im Horse Park ungeschlagen. Nun gewann der kompletteste Reiter der Gegenwart zum dritten Mal hintereinander die Vier-Sterne-Vielseitigkeitsprüfung.

 

Michael Jung hat es mal wieder geschafft. Die Saison hat kaum begonnen, da bricht der 34-Jährige erneut einen Rekord: Zum dritten Mal in Folge gewinnt er mit fischerRocana FST (v. Ituango xx) die internationale Vier-Sterne-Vielseitigkeit in Lexington/Kentucky in den USA. Damit bleibt der zweimalige Olympiasieger im Kentucky Horse Park ungeschlagen, genau dort, wo er 2010 seine schier unglaubliche Titelserie mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften begann. „Ich liebe Kentucky – nicht nur weil ich hier so oft gewonnen habe. Ich fühle mich hier sehr willkommen bei Ihnen allen!“, sagte er nach seinem Sieg. Ein bisschen spannend machten er und seine in Thüringen gezogene DSP-Stute von Ituango xx es am Ende aber doch. Mit nur einem Abwurf Vorsprung aus Dressur und Springen kam das Paar in den abschließenden Parcours, und dann kullerten einmal die Stangen, in der Mitte der dreifachen Kombination, kurz vor dem Ziel. Doch Michael Jung behielt die Nerven und sicherte sich mit einem Endergebnis von 42,7 Minuspunkten den Sieg, bejubelt von seinen Eltern, dem Team und den vielen amerikanischen Fans. Und eine saftige Prämie dieser mit umgerechnet 340.000 € dotierten Prüfung gab es auch. Der Sieger erhielt neben verschiedenen Ehrenpreisen rd. 100.700 €.

 

Zur offiziellen Serie zählen weiter die Vier-Sterne-Turniere in Badminton (3. bis 7.Mai), Luhmühlen (15. bis 18.Juni), Burghley/ Großbritannien (31.August bis 3. September), Pau/ Frankreich (12. bis 16. Oktober) und Adelaide/ Australien (3. bis 6.November). Der Beste aus vier Wettbewerben erhält eine Extra-Prämie von umgerechnet 37.000 Euro.

 

Nervenstärke hatte vor Jung auch der Franzose Maxim Livio mit Qalao des Mers bewiesen, beide im vergangenen Herbst noch Sieger des CCI4* Pau. Livio und die drittplatzierte Zara Tindall mit ihrem Olympiapferd High Kingdom waren die beiden Einzigen in dem 57 Paare zählenden Starterfeld, die weder im Gelände noch im Springen Zeit- und Hindernisfehler sammelten. Zwar klapperte es bei der Enkelin der englischen Königin und Weltmeisterin von 2006 mehrfach, doch alle Stangen blieben liegen,  Maxim Livio beendete den Wettbewerb mit 44,6 Minuspunkten, Zara Tindall mit 46,6.

 

Hinter dem Spitzentrio, das bereits in dieser Rangierung ins Springen gestartet war, wurde das Feld im Springen noch einmal kräftig durcheinandergeschüttelt. Das beste Ergebnis für die USA erzielte am Ende der gebürtige Australier Philipp Dutton, der mit gleich drei Pferden am Start war. Den vierten Platz verdankte er dem irischen Fuchswallach Mr. Medicott, mit dem er lediglich einen Zeitfehler im Springen kassierte und so auf einen Endstand von 54,6 Punkte kam. Mr. Medicott ist den deutschen Fans übrigens kein Unbekannter. Auch er war 2010 bei den Weltmeisterschaften in Kentucky am Start, damals noch unter deutscher Flagge und mit dem Warendorfer Frank Ostholt im Sattel.