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Belgien mit Coach Pit Weinberg zurück in höchster Nationen-Preis-Liga PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 01. Juli 2017 um 17:20

 

Belgiens siegreiche Springreiter-Equipe nach dem Aufstieg in die Division I der Nationen-Preisligen mit (von links) Catherine van Roosbroeck, Nicola Philippaerts, Equipe-Chef Peter Weinberg, Wilm Vermeir und Dominique Hendrickx

(Foto: FEI/ Henri Schwirtz)

Roeser/ Luxemburg. Belgiens Springreiter-Equipe ist wieder erstklassig. Nach einem Jahr in der Division II gelang mit ihrem neuen deutschen Chefcoach Peter Weinberg (Herzogenrath) auf Anhieb der Wiederaufstieg vorzeitig beim CSIO von Luxemburg in Roeser.

 

 

Mit der eigenen Vorgabe des Wiederaufstiegs in die Champions League der Nationenpreise war er angetreten – und bereits vorzeitig schaffte Belgiens neuer Bundestrainer Peter Weinberg (64) die Rückkehr in die höchste Klasse dieses Teamwettbewerbs: Durch einen Erfolg beim Internationalen Offiziellen Springreiterturnier (CSIO) von Luxemburg im 6.000 Einwohner-Dorf Roeser. Mit bisher 380 Punkten in der Gesamtwertung – zwei Siege, zweimal zweiter Platz - ist Belgien bei dem noch ausstehenden letzten CSIO von Spanien in Gijon (30. Juli bis 3.September)  nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Großbritannien, wie Belgien im letzten Jahr aus der Division I abgestiegen, besitzt ebenfalls beste Chancen als bisher Zweiter (255 Zähler) auf  einen ebenfalls möglichen Aufstieg. Die Briten, in ausgezeichneter Besetzung u.a. mit Michael und John Whitaker angetreten, belegten nur den sechsten Platz unter 13 Teams. Auf dem dritten Rang der Gesamtwertung steht Luxemburg (180 Punkte), überraschend Zweiter im Großherzogtum.

 

Eine ziemlich unerfahrene deutsche Mannschaft hatte lediglich einen Kurzauftritt und erreichte nicht den zweiten Umlauf der besten acht Teams aus dem ersten Durchgang. Im nächsten Jahr bilden nicht mehr acht, sondern zehn Verbands-Mannschaften die Division I.

 

Peter Weinberg, der für Deutschland 35 mal ritt, sagte anschließend: „Uns allen war klar, dass viele Reiter auch bei der Global Champions Tour an den Start gehen wollen, deshalb galt es, sich genau abzusprechen und zu planen. Alles hat geklappt, und ich bin sehr stolz und glücklich, dass alles aufgegangen ist.“ Peter Weinberg trat erst Anfang des Jahres seinen neuen Job an. Beim ersten CSIO des Jahres im belgischen Lummen hatte Pit Weinberg noch nicht einmal die passende Mannschaftskluft… „Darauf kommt es nicht an, wichtig ist, dass wir alle zusammenhalten, uns absprechen, als Team auftreten und nur gemeinsame Ziele verfolgen.“ Belgien hat gleichzeitig auch die Teilnahme am Finale der insgesamt besten 18 Nationen-Preis-Mannschaften in Barcelona (28. September bis 1. Oktober) geschafft.

 

Die Belgierin Catherine van Roosbroeck (29) auf dem belgischen Hengst Gautcho Da Quinta war eine von vier Teilnehmern mit zwei fehlerfreien Runden im Preis der Nationen von Luxemburg

(Foto: FEI/ Henri Schwirtz)

 

Auf dem vom Koblenzer Peter Schumacher (55), Schüler von Prof. Dr. Erno Gego (Aachen), angelegten Parcours, siegte Belgien in der Besetzung Nicola Philippaerts auf Harley (8 Fehlerpunkte/ Streichresultat und 0), Catherine van Roosbroeck auf Gautcho da Quinta (0 und 0), Dominique Hendrickx auf Bacardi les Hauts (0 und 6) und Wilm Vermeir auf Iq van het Steenje (0 und nicht mehr gestartet) mit insgesamt sechs Strafpunkten vor Luxemburg (9), den Vereinigten Arabischen Emiraten (10), der Schweiz (12) mit u.a. Olympiasieger Steve Guerdat auf Ulysee des Forets (0 und 0), Spanien (18), Großbritannien (21), Österreich (33) und Polen (53).

 

Nicht in der zweiten Runde mit den acht besten Mannschaften aus dem ersten Umlauf: Norwegen 17 Fehlerpunkte, Deutschland und Dänemark (je 20), Ungarn (25) und Marokko (40). Die deutsche Equipe mit Teamchef Tjark Nagel (Friedrichskoog) hatte keinen einzigen Reiter mit Erfahrung: Rolf Moormann (Großenkneten) auf Samba de Janeiro (4 Fehlerpunkte) im siebten Preis der Nationen, Angelique Rüsen (Herborn) auf Carlson (12 Strafpunkte/ 2. Nationenpreis), Harm Lahde (Blender bei Verden) auf Oak Grove`s Heartfelt (8/ 2. Einsatz) und Marcel Marschall (Altheim) auf Utopia (8), der ebenfalls erst zum zweiten Mal in die National-Equipe berufen worden war. Deutschland nahm mit einer Wildcard am Preis der Nationen in Roeser teil, da die deutsche Föderation mit entsprechenden Mannschaften zur Division I gehört. Für eine schlagkräftige zweite Mannschaft sind Deutschland anscheinend inzwischen die entsprechenden Springreiter ausgegangen…

 

Gesamtwertung Division II nach sechs von sieben Turnieren, die vier besten Resultate werden gewertet: 1. Belgien 380 Punkte, 2. Großbritannien 255, 3. Luxemburg 180, 4. Dänemark 172,5, 5. Norwegen 150, 6. Österreich 150, 7. Portugal 145, 8. CZE 140, 9. Polen 140, 10. Ungarn 120. Auf Sieg gibt es 100 Punkte, Großbritannien kann im optimalen Fall noch auf 300 Punkte kommen, Luxemburg auf 280.