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Reitsport in Kurzfassung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DL   
Sonntag, 09. Juli 2017 um 19:18

Wassenberg. Ein Wochenende voller Springreitturniere, von Knokke in Belgien bis in den tiefen Süden Deutschlands zum Gestüt Albführen und nach Spruce Meadows vor Calgary oder Geesteren in die Niederlande…

 

 

Dettighofen: Der Schweizer Olympiasieger und zweimalige Weltcupgewinner Steve Guerdat (35) zeigte Flagge und reiste nicht zu hochdotierten Veranstaltungen wie nach Spruce Meadows in Kanada, nach Knokke oder zur Global Champions Tour nach Estoril in Portugal – er startete beim relativ kleinen Turnier seines Sponsors Gestüt Albführen ganz tief im Süden Deutschlands. Und er gewann mit der elfjährigen Stute Albführens Happiness den Grand Prix vor seinem Landsmann Daniel Etter auf I Am Samourai und der 24-jährigen Pia Reich (Weil am Rhein), Bereiterin im Stall Grenzland von Hans-Dieter Dreher, auf dem Hengst Magnus Romeo.

 

Calgary: Zum Abschluss des 5-Sterne-CSI in Spruce Meadows in Nachbarschaft der kanadischen Millionenstadt Calgary vermochte sich der deutsche Exmeister Philipp Weishaupt (Riesenbeck) in der Konkurrenz um den Queen Elizabeth II Cup (Dotierung: rd. 340.000 €) groß in Szene zu setzen. Der Ludger-Beerbaum-Angestellte, der bereits seit einigen Wochen wie schon im Vorjahr Turniere auf Spruce Meadows bestritt, wurde auf dem Holsteiner Hengst LB Convall Zweiter (68.000) nach Stechen hinter dem amerikanischen Weltranglisten-Ersten Kent Farrington auf der belgischen Stute Gazelle (103.000), als Dritter platzierte sich der Olympiasieger von Hongkong 2008 und ehemalige Sieger im Großen Preis von Aachen, Eric Lamaze (Kanada) auf der Hannoveraner Stute Fine Dame (51.000 €), die von Holger Wulschner in den großen Sport gebracht worden war. Farrington war fehlerlos geblieben, Weishaupt und Lamaze hatten jeweils einen Abwurf. Rene Tebbel (Emsbüren), noch immer mit dem Jacket der Ukraine unterwegs, belegte auf Cosun den fünften Platz.

 

Geesteren: Den Großen Preis der Region Twente gewann in Geesteren nördlich von Enschede in den Niederlanden die 42 Jahre alte Britin Laura Renwick auf dem holländischen Wallach Bintang II. Im Stechen bezwang sie den vier Jahre älteren Franzosen Cedric Angot auf dem französischen Wallach Saxo de la Cour, beide erhielten als Ehrenpreis jeweils einen PKW aus dem Hause Daimler in Stuttgart. Dritter wurde Frank Schuttert (Niederlande) auf dem Hengst Champion von Champion du Lys, der einst unter Ludger Beerbaum hoch erfolgreich gegangen war, u.a. beim Gewinn der Team-Europameisterschaft 1999 oder beim Sieg im Deutschen Derby 2003 und vielen Großen Preisen. Bester Deutscher in Geesteren war auf Rang 16 Philip Rüping (Mühlen) aus der Paul-Schockemöhle-Kavallerie mit dem Hannoveraner Hengst Messenger.

 

Knokke: Im belgischen Seebad Knokke, wohin Stephan Conter (Stall Stephex) gerufen hatte, ging es beim 5-Sterne-CSI vor allem um mehrere Luxuskarossen nobler Autobauer. Die Zündschlüssel für den teuersten, ein BMW-Cabrio im Werte von 120.136,39 Euro, wurde nach dem Großen Preis der Belgierin Gudrun Patteet (32) ausgehändigt. In der entscheidenden zweiten Runde mit Zeitnahme war sie auf dem Wallach Pebbles Z knapp eine halbe Sekunde schneller als ihr Landsmann Pieter Devos auf Espoir, der sich vielleicht über 59.660 Euro mehr freute, denn Automobile als Preise sind in der Springreiter-Branche nicht mehr so gefragt, aus Gründen möglicher hoher Steuerabgaben für Neufahrzeuge. Dritter wurde Olivier Philippaerts (Belgien) auf Legend of Love (44.745,60). Daniel Deußer, der vor fünf Jahren in den Dienst des Stalles Stephex trat, war mit der Stute Equita als Siebter bester Deutscher.