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Jan Tops plant den nächsten Millionen-Coup PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Samstag, 19. August 2017 um 13:08

 

Valkenswaard.Der Niederländer Jan Tops (56) plant einen neuen Coup im Rahmen seiner Global Champions Tour – ein Finale der Teams um insgesamt 10 Millionen Euro im nächsten Jahr…

 

Unbeirrt zieht der Niederländer Johannes Augustinus Petrus Tops, bekannt als  Jan Tops, am Springreiterhimmel seine Bahn. Der Teilnehmer an vier Olympischen Reiterspielen, wovon er 1992 aus Barcelona Team-Gold mitbrachte ins beschauliche Valkenswaard unweit von Eindhoven, ist ein weitaus besserer Geschäftsmann als er als Springreiter war. Und er beherrscht wie kein anderer den weltweiten Pferdehandel. Unter 800.000 Euro verlässt kaum ein Springpferd den nobel ausgestalteten Turnierstall neben dem in der Welt vor zwei Jahren eröffneten einmaligem Stadion „Tops International“. Seine Mitarbeiter sind eine verschworene Gemeinschaft, ein Geheimbund der besonderen Ar in der Richtung: Der Chef ist alles - uns gibt es eigentlich gar nicht.

 

Seine internationalen Kunden haben neben meist normalem Talent vor allem überdurchschnittlich pekuniäre Mittel. Wie die Springreiter aus Katar, die seit Jahren bei ihm trainieren, oder andere Mitglieder von Familien, die auf  Erdöl-Quellen anscheinend schwimmen. Sie alle versorgt er auch mit dem passenden und entsprechenden Untersatz. Quartier bezogen mit ihren Pferden hat bei Tops auch die griechische Milliardärin Athina Onassis, beste Freundin von Tops-Gemahlin Edwina Alexander. Den Wohnsitz hat das Ehepaar nach Monaco verlegt, wo ja nur der sich niederlassen darf, der nachweislich über ein entsprechendes Vermögen verfügt.

 

 

2006 erfand Jan Tops die Global Champions Tour, ein Millionenunternehmen mit Preisgeldern in bis dahin nicht mal erträumten Höhen. Die Großen Preise allein sind fast alle mit 300.000 Euro dotiert, davon kassiert der Sieger 99.000. Vor vier Jahren kaufte sich der amerikanische Milliardär Franck McCourt in die Global-Tour ein, der hatte 2012 für die Rekordsumme von 2,15 Milliarden US-Dollar das Baseball-Team Los Angeles Dodgers verkauft. Er wittert im Reitsport ein ebenfalls einträgliches Unternehmen zur Geldvermehrung.

 

Startrecht oder einkaufen…

 

Auf der Global-Tour haben die ersten 30 der Weltrangliste automatisch Startrecht, werden für lau mit Gefolgschaft zu den Turnieren beispielsweise in Shanghai oder Amerika eingeflogen und logieren in besten Hotels unentgeltlich, wer nicht zu diesem Zirkel gehört, kann sich einkaufen. Einem ondit zufolge müssen so um die 250.000 Euro hingelegt werden, es kann auch mal etwas mehr sein, so soll Tina Onassis vor ein paar Jahren 350.000 € hingeblättert haben, um auf der Tour mitreiten zu können, und teilweise war sie auch noch Sponsorin an verschiedenen Turnierorten. Hauptsponsor ist Uhrmacher Longines. Geritten wird an wunderschönen Plätzen in der Welt, am Strand von Miami Beach, mitten in Mexiko City, in Berlin unter dem Funkturm, in Paris unter dem Eiffelturm, in London in einer königlichen Schlossanlage neben der Themse, neben dem Yachthafen von Monaco, in Nachbarschaft der Croisette in Cannes oder in Rom im „Stadio die Marmi“ zu Füßen von 59 gewaltigen 5,5 m hohen Statuen aus Carrara-Marmor. Die Tour hat einen eigenen TV-Sender und einen Vertrag mit Eurosport.

 

Zusätzlich und parallel installierte Jan Tops im letzten Jahr auch noch eine Global Champions League für Teams (Startbetrag pro Mannschaft: 2 Millionen Euro), die bisher aber im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch keinen Platz fand. Das soll sich jedoch 2018 ändern. Die angepeilten 16 Teams, bestehend aus drei oder maximal vier Reitern, werden ein eigenes Finale bestreiten um ein Totalpreisgeld von 10 Millionen Euro.

 

Die vier punktbesten Mannschaften aus der regulären Saison parallel zur Global Champions Tour brauchen zum Auftakt des Finals – Zeitspringen (Dotierung: 1,2 Millionen €) – nicht in den Parcours. Von den gestarteten zwölf Equipen erreichen acht die zweite Runde, dazu gesellen sich die bereits qualifizierten vier Teams der Saison, so dass wiederum zwölf Mannshaften (je 3 Reiter) antreten in einer Konkurrenz mit einem Umlauf nach Fehlerpunkten und Zeit (Preisgeld: 2,4 Millionen €). In jeder Mannschaft zählt das Resultat jedes Teilnehmers. Bei Fehler- und Zeitgleichheit von zwei oder mehreren Teams muss jeweils ein Reiter einer Mannschaft zum Stechen antreten.

 

Das eigentliche Finale bestreiten am dritten Tag die sechs besten Equipen der zweiten Qualifikation mit jeweils drei Reitern in einem Wettbewerb mit zwei verschiedenen Umläufen. Gewertet wird nach Fehlerpunkten und Zeitnahme im zweiten Umlauf. Bei Fehler- und Zeitgleichheit von zwei oder mehr Teams führt die Entscheidung über ein Stechen von jeweils einem Reiter der entsprechenden Mannschaften. Das Preisgeld im Finale beträgt 6,4 Millionen Euro, davon entfallen auf das Siegerteam 3 Millionen, die übrigen Mannschaften kassieren 1,5 Millionen (2.Rang), 750.000 (3.), 450.000 (4.) und für den fünften und sechsten Platz jeweils 350.000 €.

 

Der Austragungsort für dieses Endturnier steht noch nicht fest, wahrscheinlich in den USA.