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Oranje-Team zum zweiten Mal Gewinner der Nationen-Preis-Trophy PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Ludwig   
Sonntag, 01. Oktober 2017 um 14:10

Auf dem Podium der niederländische Bondscoach Rob Ehrens während der Champagner-Dusche seiner Equipenreiter unmittelbar nach dem zweiten Triumph um die Nationen-Preis-Trophy

(Foto: FEI/ Libby Law)

Barcelona. Zum zweiten Mal nach 2014 gewann eine niederländische Springreiter-Equipe das Finale um die Nationen-Preis-Trophäe in Barcelona, die teilweise recht unerfahrene deutsche Mannschaft belegte den sechsten Rang.

 

 

 

Durch einen Beleuchtungsdefekt und nach zweistündigen Reparaturarbeiten wurde das Finale um den Sieg der besten Nationen-Preis-Equipen eines Jahres fast zu einer wahren Mitternachtsshow. Und Gewinner im Real Club de Polo in Barcelona wurde zum zweiten Mal nach 2014 die Mannschaft aus den Niederlanden mit Team-Chef Rob Ehrens. Und der sagte danach: „Licht an, Licht aus - aber die Reiter sind Profis, die müssen mit solchen Situationen umgehen können.“ Am Schluss der lediglich auf einen Umlauf angesetzten Konkurrenz hatten Jur Vrieling mit Glasgow, Michel Hendrix auf Baileys, Marc Houtzager auf Calimero und Harrie Smolders auf dem Hengst Don lediglich einen Zeitfehlerpunkt von Hendrix auf dem Konto. Und da nur die drei  besten Resultate laut Reglement in die Wertung kommen, lieferte Houtzager das unwichtige Streichresultat mit vier Strafpunkten. Anschließend flachste der in dieser Saison überragende Springreiter Harrie Smolders, Vize-Europameister von Göteborg und vorzeitiger Gewinner der Global Champions Tour: „In Spanien fängt man morgens später an – und hört abends später auf. Uns machte Licht an – Licht aus wenig aus. Wir hätten sowieso gewonnen…“

 

Mit einem Abwurf, aber besserer Zeit von 1,15 Sekunden belegte das Quartett der USA (Teamchef Robert Ridland) in der Besetzung Lauren Hough auf Ohlala, Laura Kraut auf Confu, Beezie Madden auf Darry Lou und McLain Ward auf Azur den zweiten Rang vor den strafpunktgleichen Belgiern mit ihrem neuen Coach Peter Weinberg (Herzogenrath), der Pieter Devos auf Espoir, Niels Bruynseels auf Cas de Liberte, Jerome Guery auf Grand Cru van de Rozenberg und Gregory Wathelet auf Coree – Sieger im Großen Preis von Aachen im Juli – ins Finale geschickt hatte.

 

Dahinter folgten die Schweiz (Teamchef Andy Kistler) mit acht Fehlerpunkten (237,17 Sekunden) und Schweden, ebenfalls acht Miese ( 239,06) mit Europameister Peder Fredricson auf Christian K. Deutschlands Mannschaft von Bundestrainer Otto Becker in der Aufstellung Simone Blum (28) auf Alice (1 Zeitfehlerpunkt), Laura Klaphage (23) auf Catch me if you can (4), Andreas Kreuzer (27) auf Calvilot (9/ Streichresultat) und Marcus Ehning (43) auf Pret a Tour (4) platzierte sich auf dem sechsten Rang (9 Strafpunkte).. Otto Becker: „Die Klasse war da, es fehlte eben den Jungen an Erfahrung.“ Laura Klaphage aus Mühlen ritt ihren ersten Preis der Nationen, Simone Blum war zum zweiten Mal für Deutschland im Parcours, und Andreas Kreuzer erst zum vierten mal. Echte Erfahrung brachte nur Marcus Ehning mit, er ritt zum 79. mal für Deutschland und ist nun auf der Liste der Einsätze in diesem Mannschaftswettbewerb knapp hinter Franke Sloothaak (80) postiert. Rekordreiter bleibt Ludger Beerbaum mit 134 Berufungen vor Hans Günter Winkler (105)..

 

Die restlichen Plätze gingen in diesem über zwei tage laufenden Preis der Nationen an Olympiasieger Frankreich (238,04 Sekunden) und Kanada (242,25), beide jeweils 13 Strafpunkte.

 

Das Finale zog sich über drei Tage hin. Beim ersten Durchgang zum Auftakt waren 15 Mannschaften am Start, davon erreichten acht die zweite entscheidende Runde zwei Tage später, die anderen Teams bestritten 24 Stunden davor die Trostrunde. Rob Ehrens (59), selbst früher ein Meisterreiter und seit zwölf Jahren Bondscoach in den Niederlanden, über den Finalmodus: „Das Reglement ist ausgezeichnet und baut Spannung auf. Entscheidend ist der erste Durchgang.“ Und dann hängte er noch lachend an: „Aber ich habe so gute Reiter, denen muss ich im Grunde nur sagen, wann sie ins Bett gehen sollen – und wann Parcoursabgehen angesetzt ist. Ich bin also ein glücklicher Coach.“ Und das war in dieser Saison wahrlich nicht immer so, vor allem nicht bei der Europameisterschaft in Göteborg, wo Weltmeister Holland abgeschlagen lediglich den sechsten Rang belegte. „Aber nun in Barcelona hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann und was sie zu tun hat“, so Ehrens.

 

Dotiert war der finale Umlauf mit 1.250.00 Euro, davon gingen an die Siegreiter 417.000 €, an die USA flossen 251.000, an Belgien 167.000 und 113.000 an die Schweiz mit Werner Muff auf Daimler, Niklaus Rutschi auf Cardano CH, Martin Fuchs auf Clooney und Steve Guerdat auf Bianca. Die Prämie für Schweden belief sich auf 91.000, 75.000 für Deutschland, 70.000 für Frankreich und auf 66.000 für Kanada.

 

Ein Bonus von insgesamt 100.000 Euro ging außerdem an Lauren Hough (USA), Gregory Wathelet (Belgien), Juri Vrieling (Niederlande), McLain Ward (USA), Harrie Smolders (Niederlande) und Eric Lamaze (Kanada), sie hatten beide Runden im Finale ohne Strafpunkte absolviert.